Korsika ultraleicht (Anfahrt und Tag 1)

Nachdem eigentlich mit Marcel und Marc (den M's aus der Rondane) eine Woche Cevennen geplant war, haben wir aus Gründen der Vernunft (manche sagen auch Hydrophobie :O) kurzfristig auf Korsika umgeschwenkt. Das Wetter versprach auf der Insel per Vorschau etwas stabiler zu werden und es sollte ja schließlich eine Frühlingstour werden - dachten wir zumindest... Der Laufbursche gab noch schnell einen möglichen Tourenhinweis, so dass wir nicht komplett unverplant auf der Insel aufschlugen.

Gestartet abends in Duisburg erreichten wir 12 Stunden später Livorno und irgendwie auch den Hafen mit unserem Anleger. Die Sonne ging auf, der Himmel war fast wolkenlos und das Wetter versprech ganz wundervoll zu werden.


Die Überfahrt verlief so ruhig, dass Ben, die Deutsche Bracke von Marc, sich ausgiebigst von den 12 Stunden Autofahrt erholen konnte.


Wir landeten bei gemütlichen 25 Grad in Bastia an, von wo aus uns unser Weg, nach einem Kartenkaufzwischenstop, auf einen Campingplatz (Camping de Tuani) etwa 6 Km westlich von Corte führte - quasi direkt an den Trailhead :D

Kurz den Campingplatz und Umgebung ansehen, Zelte aufbauen und ab in die Kiste. Es ist zwar noch früh am Abend, doch die lange Fahrt steckt uns in den Knochen.



Tag 1 - Corte » Refuge de la Sega

Tags drauf gehts dann zeitnah los - die Sonne scheint und nach der Bekanntschaft mit frischem korsischen Quellwasser (Jaja, Furten for Runnaways :D) schrauben wir uns immer weiter in die Höhe.


Ich hatte mir Korsika irgendwie anders vorgestellt, weniger ausgesetzt und nicht so archaisch. Die Landschaft jedenfalls erweckt den Eindruck, als hätten die Mäuse an Korsika für ihre ausgezeichnete norwegische Küstenlinie geübt!



Langsam verlassen wir die Baumgrenze und erklimmen unseren ersten Gipfel. Über ausgetretene Serpentinen gehts aufwärts, der Pause mit Aussicht entgegen.



Oben angekommen suchen wir uns einen Pausenplatz und ich kassiere durch einen geschickten Sprung ins feuchte Grün nebenher noch 100 Geschicklichkeitspunkte :( (Falls man es auf dem Foto nicht erkennt: es ist Kuhkacke!!!)


Was es auf der einen Seite hinaufging, steigen wir etwas langgezogen auf der anderen Seite wieder ab. Schnell erreichen wir die Baumgrenze und über steinige Geröllwege gehts runter nach Sega.


Dort angekommen errichten wir unsere kleine Zeltstadt und lassen die Füße ein wenig ins kühle Nass des nahen Flusses baumeln.

Kommentare:

Hendrik hat gesagt…

Mag Dein Easter egg bezüglich "Hitchhikers Guide to the Galaxy". Sieht doch nett aus, Sonne, Berge, Kuhkacke, was will man mehr?!

Q Bloggt hat gesagt…

Hey Hendrik. Es war auch super, obwohl es wirklich viel geregnet hat. 6 Regentage im Schnitt im Mai auf der Insel, und wir haben keinen ausgelassen. Sehe aber gerade, dass ich selten im Regen fotografiert habe... Wie wärs: GR20 für ne Forumstour? ;)

Hendrik Morkel hat gesagt…

Könnte man drüber nachdenken, aber dann eher Herbst. Zeit ist einfach zu wenig im Moment.

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