Posts mit dem Label schlafen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label schlafen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Informatives zur Tarpnutzung...

... weiß BPL zu berichten. Die amerikanische UL-Plattform hat 121 Tarp-User zu ihrer Tarpnutzung befragt und dabei Interessantes herausgefunden. Da stellt sich die Frage: Stopfer, Falter oder Roller...?

MYOG Vorzelt für das Mountain Hardwear Bunker 1 von Nature Base

Neben den MYOG Mukluks hat mir Jonas von Nature Base auch ein Vorzelt für das Mountain Hardwear Bunker 1 entworfen und gebaut. Der Bunker ist ja ein recht übersichtliches Zelt, zumal er eigentlich nicht als Wander-Winter-Zelt gebaut ist. Um sich also auch im Winter einigermaßen ausbreiten zu können, mußte ein Vorzelt her. Ich hatte noch etwas SilNylon übrig, und da Jonas besser näht als ich :D war auch klar wers näht.

Das Ergebnis läßt sich sehen: ein kleines nach vorne offenes Vorzelt, welches über Schlaufen mit in die Aufhängung des Zeltes gehängt wird. Als Aufstellstange dient ein Trekkingstock. Was will man über ein Vorzelt sonst noch schreiben? Achja, es zeigte sich von aufkommenden Böen ähnlich unbeeindruckt wie der Bunker...!

Klein aber platzschaffend

Eine umgelegte Kante sorgt dafür, dass seitlich kein Schnee hineinweht

Western Mountaineering Puma GWS

Weil Marcel Interesse bekundet hat und ich einfach begeistert bin, hier kurz ein paar lobende Worte zu der Raubkatze in blau.

Ich war mir ja nicht ganz sicher ob es tatsächlich der Puma GWS werden sollte oder vielleicht ein etwas günstigere Winterschlafsack oder gar keiner, weil ich lieber im WM Apachen in Daunenklamotten schlafen möchte. Da ich aber nicht nur ein komfortbetonter Winterwanderer bin, sondern auch ein sicherheitsbewußter, wurden die anderen Optionen schnell gestrichen und der Puma GWS bestellt. Knapp 700 Euro später durfte er dann auch gleich in Norwegen und zeigen was er kann... Und er konnte, und zwar mich so warm halten, dass ich bei -24 Grad den Schlafsack geöffnet habe weil mir wirklich zu warm war! Der Schnitt passt wie angegossen und anders als beim vorherigen Wintermonster gabs wirklich keine einzige Kältebrücke.

Einzig das Packmaß ist gewaltig, wobei er, auf links gezogen, sogar anstandslos in seinem mitgelieferten Käfig, äh Packsack, verschwindet.

Obwohl er mit fast 1800 Gramm kein wirkliches UL-Teil ist, trage ich jedes Gramm im Winter gerne mit mir rum. Denn selbst wenn der VBL versagt, die zusätzliche Daunenwäsche feucht ist und der Schnee ins Shelter weht, ist der Puma noch Burg genug mich meinen Urlaub wirklich genießen zu lassen.

Ja, er ist riesig (was man erst dann richtig erkennt, wenn man weiß wie winzig das Zelt ist :D)

Der obere Bereich ist super gearbeitet und hält die Wärme gut im Schlafsack. Nur die Kapuze könnte etwas ergonomischer geschnitten sein

Die GoreWindStopper-Hülle läßt Wind und Wasser draußen. Obwohl es mir nachts den Schnee unter den Schlafsack geweht hat (ja, mir war bei gut -20 Grad warm und ich habe bei offener Zelttür geschlafen), blieb er innen knochentrocken

Also Marcel, meine Empfehlung: kaufen! ;)

Mountain Equipment Ultralite Bivi

Und noch eine kurze Produktvorstellung, denn heute kam der Mountain Equipment Ultralite Bivi an (ein Dank nochmals an D.), der mir in Zukunft als VBL dienen soll. Auf den ersten Blick wirkt er zwar recht "spaddelig", soll aber, bei entsprechendem Umgang, doch einiges aushalten. Ob man bei einer Wintertour einem dünnen Plastik-VBL vertrauen möchte, muß allerdings jeder für sich selber entscheiden.

Hier kurz die Eckdaten
- Gewicht: 100 Gramm ohne Packsack / 104 Gramm mit Packsack
- Maße: 213 cm x 91 cm
- Material: Polyethylen
- wasserdicht und winddicht
- innen mit Alu bedampft, daher stark wärmereflektierend
- komplett mit Tape verklebt, nicht genäht oder geschweißt

Im Juli hatte ich ja schonmal kurz was zum Thema VBL geschrieben - der VBL soll das Wintermonster vor Körperfeuchte zu schützen, und der Ultralite Bivi bietet sich dafür aufgrund seiner Materialbeschaffenheit durchaus an. Er ist lang genug, sehr klein, voll verklebt und das Material scheint recht stabil zu sein. Vom Anfassgefühl ähnelt er einer etwas dickeren Rettungsdecke. Die Innenseite ist mit Alu bedampft und soll laut Hersteller bis zu 90% der Körperwärme reflektieren. Soweit so gut. Einziges Manko ist der offene Einstieg, der sich auch nicht schließen läßt sowie das wahrscheinlich doch recht empfindliche Material.

Ob man mit Mountain Equipments Ultralite Bivi langfristig mehr Spaß hat als mit einem Eigenbau-Bivi bleibt abzuwarten. Ich fürchte aber, hier muß doch noch ein MYOG-Projekt aus Cuben angeschmissen werden ;)

Mountain Equipment Ultralite Bivi


Original verpackt im Packbeutel


104 Gramm mit Packbeutel, ich hoffe meine Waage stimmt


100 Gramm ohne Packsack


213 cm x 91 cm


Innen- und Außenseite


Schwarzes Tape hält ihn zusammen


Zum Vergleich auf dem Warmth Unlimited GT Snowstorm aka das Wintermonster


Und Nein, ich habe ihn nicht wieder so klein zusammengerollt bekommen

VBL - Vapor Barrier Liner

Zum neuen Wintermonster gehört natürlich auch ein VBL. Äh, VBL?? Ja klar, VBL ist die Abkürzung für Vapor Barrier Liner - eine Art Dampfsperre die verhindern soll, dass Körperfeuchtigkeit von innen in den Schlafsack eindringt und die Daunenfüllung anfeuchtet. Man kann sich den VBL als überdimensionierten Plastiksack vorstellen in welchem man liegt. Ein interessanter Artikel hierzu findet sich auf BPL.com.

Welche Möglichkeiten hat man aber, wenn es möglichst leicht sein soll? MYOG wäre eine Option. Ein schönes Beispiel findet sich im Blog von Freak. Natürlich kann man einen VBL auch kaufen. Exped hat einen (230 Gramm, ca. 40 Euro), Rab hat einen (350 Gramm, ca. 40 Euro), Western Mountaineering hat einen (130 Gramm, ca. 80 Euro) und ganz neu Mountain Equipment mit dem Ultralight Bivi (105 Gramm, ca. 20 Euro). Besonders beim Ultralight Bivi ist die Tatsache, dass er aufgrund seiner Materialbeschaffenheit eigentlich nicht als VBL ausgelegt ist, aber durchaus als solcher nutzbar ist. Er ist bestellt und ich bin gespannt wie stabil er sein wird.

Warmth Unlimited GT Snowstorm - Der Winter kann kommen!

Ein abschließendes Highlight der Messe war übrigens ein Besuch auf dem Stand von Warmth Unlimited (Yeti Polen) kurz vor Messeschluß. WU stellt ziemlich gute Schlafsäcke her die sich zwar konstruktiv nicht auf dem neusten Stand der Technik befinden, aber dafür feinste polnische Daune beinhalten und hochwertigst verarbeitet sind - mein Q300 ist von WU.

Nach einer freundlichen Begrüßung und der Erkenntnis dass man sich kennt, stellte Hubert sein Sortiment vor und ich beschloß spontan meine Schlafsack-Sammlung um ein Winterexemplar zu erweitern (Messepreis sei hier das Stichwort).

Da die Auswahl natürlich etwas eingeschränkt war, entschied ich mich für einen GT Snowstorm mit 1100 Gramm 700er Daune (90/10). Der Temperaturbereich reicht bis -24 Grad (Comfort) und -32 Grad (Extreme). Vom Schnitt (Mumie) her ist er ziemlich geräumig, so dass auch mal eine Garnitur Klamotten oder das Wasser mit hinein kann. Im Brust- und Fußbereich ist die Daunenfüllung etwas dicker und in gegenläufigen (kreuzförmigen) Schichten verarbeitet, was für eine bessere Wärmeversorgung sorgt. Der Schlafsack besitzt einen halben 2-Wege-Reisser mit je einer Wärmeabdeckung oben und unten und einen beachtlichen Wärmekragen. Weiterhin besitzt er eine kleine Innentasche sowie drei Ösen zum Aufhängen des Schlafsacks an der rechten Längstseite.

Die Hülle besteht aus Q15 (26 g/m2) und im Inneren findet P20 (45 g/m2) Verwendung, welches ziemlich feuchtigkeitsbeständig, winddicht und stabil ist.

Das Gewicht beträgt 1554 Gramm, was aber fast im Verhältnis zum WM Apachen steht, da der WU deutlich weiter ist:
WU -> 1100 Gramm Daune, 460 Gramm Hülle
WM -> 595 Gramm Daune, 402 Gramm Hülle

Auch das Packmaß läßt Grüßen (34/24), aber für einen Wintersack ist es durchaus okay.

Warum nicht der Apache im Kufa-Übersack? Ein Wintersetup kann durchaus auch aus einem Daunenschlafsack plus Kufa-Übersack bestehen. Dieser hält den Taupunkt aus der Daune und schützt zusätzlich vor Feuchtigkeit von außen. So eine Kombination käme aber locker auf ihre zwei Kilo, wahrscheinlich mehr. Auch verzichte ich bewußt auf eine Goretexhülle, da diese zwar das Eindringen von Feuchtigkeit von außen verhindert aber auch das Trocknen erschwert (und mehr wiegt ;) ). Ich werde den Snowstorm in Verbindung mit einem VBL innen und einem Tyvek-Bivi außen verwenden und so wesentlich leichter unterwegs sein.

Auf jedenfall liegt es sich herrlich in dem Snowstorm - die erste Nacht habe ich schon drinnen geschlafen und bin sehr zufrieden. Ich werde im Winter berichten wie er sich macht...

Der Snowstorm im Vergleich zum WM Apachen


Prall gefüllt...


... gerade im Brustbereich


Deutlich geräumiger

Warmth Unlimited Q Bag 300 - der neuer Schlafsack

Es gibt was Neues. Ich konnte gebraucht einen Q-Bag 300 von der polnischen Firma Yeti/Warmth Unlimited über das ODS-Forum erstehen. Er ist in schickem Schwarz gehalten und wiegt um die 550 Gramm bei etwa 250 Gramm 860er Daune und 185 cm Länge. Das sollte eigentlich bis an den Gefrierpunkt heran reichen, da ich fehlende Füllung durchs Tragen von Iso-Kleidung - die ich ja eh dabei habe - kompensiere und somit noch ein paar Gramm einsparen kann. Schön auch der fehlende horizontale Mittelsteg, so kann man die Daune in den oeberen Bereich schütteln und hat sie da wo man sie braucht - und nicht unter einem, wo sie eh nur plattgelegen wird.

Das isser...


Kopfbereich


Der Loft stimmt auch


Nur die Kapuze ist zu klein geraten
Related Posts with Thumbnails