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DriDucks Basic Suit - leichte und günstige Regenkombi

Nicht immer benötigt man schwere oder super robuste Regenbekleidung. Für UL-Touren in Gegenden, wo die Robustheit der Regenbekleidung nicht zu den neuralgischen Punkten gehört, gibt es durchaus Alternativen zu OZ und Paclite Pant. Eine dieser Alternativen stellt der DriDucks Basic Suit dar.

Obwohl die Anmutung irgendwie "atommüllartig" ist, ist der Basic Suit durchaus ein vollwertiger Regenschutz. Das Material ist ein Bilaminiertes nichtgewebtes Polypropylen, welches zwar nicht jahrelang hält, dafür aber wirklich wenig wiegt und doch auch irgendwie robust ist - Benutzer berichten hier von einem guten Jahr, wobei dann auch schon mehrmals mit Duct Tape geflickt wurde.

Was bekommt man? Die Kombi besteht aus einer Jacke mit abgedecktem Reißverschluss und Kapuze sowie einer recht weit geschnittenen Hose. In Größe M wiegt die Jacke 152 Gramm, die Hose 106 Gramm.

Was funktioniert: Die Regenbeständigkeit - längerem Regen hält eine (neue) Kombi durchaus stand. Doch obwohl ich sie in der niederschlagreichsten nordeuropäischen Gegend getragen habe (dem Brocken), würde ich sie nicht über mehrere Tage hinweg im Regen tragen wollen. Die Kapuze ist halt da und funktioniert, entbehrt aber jeglicher Ergonomie. Der weite Schnitt ermöglicht ein bequemes Aus- und Einsteigen.

Was nicht funktioniert: Naja, eigentlich ist alles soweit in Ordnung. Würden wir über ein hochpreisiges Produkt sprechen, gäbe es sicher diverse Kritikpunkte, aber für das Geld bekommt man eine durchaus akzeptable Regenlösung.

In Deutschland ist der Basic Suit für etwa 26 Euro zzgl. Porto bei der Firma Frogg Toggs erhältlich, etwas günstiger und mit deutlich schöneren Farben findet man ihn in den USA.

Alles in Allem überzeugt die Kombi und wird mein Regenschutz auf der E1-Tour

Man erkennt den großzügigen Schnitt



Das Material bleibt auch nach einem Spaziergang mit Hund im Regen innen trocken


Die Hose ist lang genug

Ausrüstung für Norwegen

So, die Reise ist fast fertig geplant. Am Freitag gehts nochmal nach Hamburg um Karten zu shoppen - ich bin eh dort, sonst täts wohl auch das Internet - und dann kann es auch schon fast losgehen. Stellt sich die Frage: was nehme ich mit?

1. Schlafen
Contrail 725 g
Groundsheet 56 g
12 MYOG Zeltnägel 30 g
Q300 554 g
Ptarmigan Bivy 168 g
Artiach Light Plus 217 g

2. Bekleidung am Körper
Merino Langarm mit Rollkragen 330 g
Merino Shorts 58 g
Merino Socken 64 g
Montane Terra Pants 379 g
Montane Smok 126 g
Inov-8 Roclite Paar 668 g
Buff, Handschuhe, Mütze 118 g

3. Sonstige Bekleidung
Merino Shorts 58 g
Merino Socken 64 g
Merino Kurzarm 114 g
Berghaus Infinity 356 g
Haglöfs OZ 189 g
DriDucks Hose 123 g
evtl. 100er Fleece 239 g

4. Küche
MYOG Cone Alu 31 g
TYOG Tasse 450 ml 51 g
Löffel 16 g
MYOG Dosenkocher 8 g

Es fehlt natürlich der komplette Kleinkram, der dann mit der endgültigen Packliste kommt. Ich befürchte ja ein feucht-frisches Norwegen zu erleben, daher das Contrail mit Groundsheet und den Bivy als zusätzlichen Windschutz für den Schlafsack. Ich denke das reicht für geruhsame Nächte in der Vidda.

Transportieren werde ich es im Laufbursche Pack. Da ich wahrscheinlich für 6-8 Tage Nahrung mitschleppen werde, hoffe ich mal es passt alles rein.

Auch die Trekking-Stock-Frage ist noch nicht geklärt. Ich habe mir die neuen Exped Alpin Lite angesehen und bin positiv überrascht. Eine leichte Alu-Konstruktion mit "neuartigem" Verschluss, gutem Griff und geringem Gewicht (ca. 185 g pro Stock [Herstellerangabe]) machen ihn wirklich zu einer Alternative zum Leki Carbonlite XL.

Mein angestrebtes Rucksackgewicht von unter 4000 g ohne Verbrauch werde ich aber erfreulicherweise "knacken" können. Zurzeit schaut es nach etwa 3500 g aus, Tendenz sinkend - wobei ich natürlich lieber ein wenig mehr einpacke, immerhin will ich mir nicht durch falsche Sparsamkeit den Urlaub ruinieren.
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