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Vier sind dann mal wieder da - zurück aus dem norwegischen Jotunheimen

Nun sind wir schon seit einiger Zeit aus Norwegen zurück, doch leider läßt der Job mir zZt wenig Raum für ausschweifende Blogberichte. Daher hier in Kurzform - und sehr bildlastig - der Beitrag zu unserer Reise ins Jotunheimen-Gebirge...

Laut GPS waren es 5 Tage, ca. 100 Km und ca. 18.000 ft aufwärts. Gegangen sind wir eine recht typische Runde (Gjendesheim - Glitterheim - Spiterstulen - Leirvassbu - Olavsbu - Gjendebu) auf der man einen recht guten Eindruck vom Jotunheimen bekommt. Anreise mit dem Auto.

Interessant wurde die Tour uA für Marcel, der noch vor zwei Jahren mit runden 30 Kilo durchs Jotunheimen gegangen ist und jetzt mit lockeren 12 all inclusive auskommt. Insgesamt wogen unsere Rucksäcke alle ähnlich, habe sich aber im Volumen stark unterschieden. Markus kam mit einem Laufbursche Pack aus, Marcel und ich griffen zum GoLite Pinnacle und Marc zum Gregory. Ansonsten war die Ausrüstung aber bei allen ziemlich gleich - die drei M's schliefen mit Bivy in ID SilSheltern, ich ohne Bivy im Vaude Tokee UL. Temperaturen zwischen ca. 14 und -5 Grad haben uns genügend Spielraum gelassen, bis -10 hatten wir mindestens erwartet.

Alles in Allem wars eine ziemlich tolle und runde Tour. Jungs, ich freu mich auf 2011 :D


Der Beginn einer jeden UL-Tour :D


Markus, Marcel und Marc - oder für die Ausrüstungsfetischisten: Laufbursche Pack, GoLite Pinnacle, Gregory...


Über den Bessegen gehts, mit stetem Blick auf den Gjende


Ein Blick über das spätsommerliche Jotunheimen


Neuer Tag, neues Wetterglück


Schnell die Schlafsäcke trocknen und ab in Richtung Glittertind


Entlang des Russvatnet...


... über einladene Sommerbrücken...


... und sich schier endlos dahinziehende Blockfelder...


... erleben wir abends erneut ein erstauliches Farbenspiel des Jotunheimen


Tagsdrauf gehts dann auf den Glittertind - ca. 2500m, für mich als Norddeutschen schon etwas Besonderes ;)




Gipfelfoto, Gipfelwurst, Gipfelschoki, Gipfelpastis... Ich habe so viele neue Begriffe gelernt!


Und ab gehts...


... ins Tal unterhalb des Glittertinds, wo wir auch die Nacht verbringen werden. Lagerchaos :D


Zimmer mit Aussicht


Sagte ich eigentlich schon, dass es im Jotunheimen Steine gibt? Viele Steine...


Über Spiterstulen gehts dann nach Leirvassbu


BTW: Wenn man UL unterwegs ist, geht es sich natürlich streckenweise barfuß einfach entspannter. Der Burschi führt die Globetrotter ad absurdum


Aber auch Marcel mit seinen 5Fingers kommt recht gut klar


Erwähnte ich schon, dass wir den 3. Tag mit Königswetter erleben durften?



Neben Steinen hats natürlich auch den einen oder anderen Gletscher im Jotunheimen


Abends in Leirvassbu dann verabschiedet sich das tolle Wetter mit einem grandiosen Sonnenuntergang (über den Wolken - aber trotzdem sauschön)


Die Kyrkja


Lustige Wegbegleiter - wußtet ihr, dass die sich so aufregen können, dass sie tot umfallen?


Nicht, dass wir das versucht hätten... :D


Heute wartet Olavsbu auf uns. Marc hat Geburtstag, und wir wollen uns für die Feier eine Hütte gönnen



Dort angekommen gab es lecker Geburtstagsschinken :)


Der letzte Tag führte uns bei Regen und 4 Grad wieder an den Gjende, von wo aus es mit der Fähre zurück zum Auto geht



Ciao, Jotunheimen


... und Hallo Helgoland. Zum Abschluss mussten wir dem Berg-Burschi doch noch die See zeigen. Das in der Mitte ist übrigens dein Reiseleiter :D

Korsika ultraleicht (Tag 5)

Tag 5 - Refuge de la Sega » Corte (Campingplatz)

Es hat wieder geregnet, und über das verfluchte Groundsheet ist mir Wasser unter den Bivy gelaufen. Mist, feuchtes Fußteil #*$!&!! Sonst hat das Tarp aber wieder durch Trockenleistung geglänzt! Und trotz des Wetters beginnt unser Tag recht vergnügt - Naja, Bens Tag wirds wohl nicht werden... ;)


Korsika ultraleicht (Tag 4)

Tag 4 - Station de Ski » Refuge de la Sega

Es war das schlimmste Gewitter aller Zeiten... - so erzählte man mir zumindest am Morgen danach. Ich habe ziemlich fest und gesegnet geschlafen, und nur am Rande die Blitze und den vom Donner vibrierenden Boden wahrgenommen. Es hat wohl auch gehagelt, zumindest isses um mich herum deutlich weißer als am Abend zuvor.

Korsika ultraleicht (Tag 2)

Tag 2 - Refuge de la Sega » Refuge de la Manganu

Nach einer recht ruhigen Nacht wurde ich morgens durch ein unangenehmes Tröpfelgeräusch geweckt. Mist, Regen! Dafür bin ich nicht 1300 Km gen Süden gefahren... Ich schrecke hoch... Minitarp... Zu klein... Doch das Tarp hat mich komplett trocken gehalten! Super, hätte ich bei der Größe kaum zu hoffen gewagt. Hat es sich also doch gelohnt es fast bodennah abzuspannen.

Korsika ultraleicht (Anfahrt und Tag 1)

Nachdem eigentlich mit Marcel und Marc (den M's aus der Rondane) eine Woche Cevennen geplant war, haben wir aus Gründen der Vernunft (manche sagen auch Hydrophobie :O) kurzfristig auf Korsika umgeschwenkt. Das Wetter versprach auf der Insel per Vorschau etwas stabiler zu werden und es sollte ja schließlich eine Frühlingstour werden - dachten wir zumindest... Der Laufbursche gab noch schnell einen möglichen Tourenhinweis, so dass wir nicht komplett unverplant auf der Insel aufschlugen.
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