Noflike Krystdagen!
Fröhliche Weihnachten!
Nach einem aufregenden Dezember und doch dem einen oder anderen schneereichen Tag ist es soweit und es darf wieder ausgepackt werden. Ich wünsche euch allen ein entspanntes Weihnachtsfest und ruhige Feiertage. Und Denjenigen, welche die drei letzten Tage im Adventskalender vermissen, sei gesagt: sie kommen nach ;)
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QBAK2010 Tag 21 - Mit dem Hund unterwegs
Hallo, ich bin Nana und wohne mit Q zusammen. Er bat mich etwas zum Thema "Ultraleicht mit Hund" zu schreiben, was ich gerne mache. Denn im allgemeinen werden wir viel zu schwer beladen. HEY, wir sind doch keine Lastesel - 10 bis 15 % sind gesund und für "normale" Hunde wie mich bequem zu tragen. Aber kein Problem, denn mit ein wenig Köpfchen und "Nase in den Wind Halten" ist das ganz leicht zu schaffen.
Also, das bin ich - Nana. 5 Jahre jung und ein Mädchen ;)

Ich mache gerne Urlaub, aber...
Ich liebe Urlaub, dabei ist es völlig egal ob nur "um den Block" oder für mehrere Tage - Hauptsache draussen. Dabei kann ich mein Herrchen unterstützen, denn auch ich kann tragen. Okay, ich mache es nicht gerne, aber ich kann es. Wichtig sind hierbei eigentlich drei Dinge:
- Meine Tragetaschen
- Futter und Wasser
- Mein Schlaf
Das sind meine großen Drei, und natürlich kommen noch Dinge wie Erste Hilfe, mein Beautycase oder Spielzeug hinzu, aber wichtig sind die großen Drei.
Wieviel darf ich tragen? Ich wiege ca. 30 Kilo und darf davon maximal 15 % als Gepäck tragen, besser nur 10 %. Das sind runde 4 Kilo. Andere Hunde können mehr, für mich sind aber 4 - 4,5 Kilo das Äußerste. Allerdings reicht das auch, denn die Taschen wiegen etwa 550 Gramm, pro Tag brauche ich 300 Gramm Futter und Matte und Kleinkram wiegen zusammen etwa 400 Gramm. Ich kann also für eine gute Woche Futter tragen!
Tragetaschen
Als Q das erste Mal mit den Tragetaschen angekommen ist dachte ich er spinnt! Sowas soll ich tragen? Panik, hechel... und was sollen die anderen Hunde denken?! Außerdem sind sie rot, das ist doch keine Farbe für einen Golden Retriever! Nachdem ich sie dann anprobiert hatte wars aber gar nicht mehr so schlimm.

Ich trage übrigens die Taschen von Globetrotter - etwa 550 Gramm in Größe M. Es gibt auch noch andere Hersteller mit ihren individuellen Vor- und Nachteilen. Ben zB trägt welche von Ruff Wear

Guter Sitz
Das A und O ist der Sitz der Packtaschen. Bei mir ist das leider recht schwierig, weil ich recht dichtes und langes Fell habe auf dem die Tasche herumrutscht. Am besten gehst Du zu einem Händler der unterschiedliche Modelle vorrätig hat und gehst mit gefüllten Tasche eine Runde um den Block. Ein unpraktisches Handling oder schlechter Sitz macht sich meist sofort bemerkbar. Sie sollten das Gewicht gut verteilen und nicht eng am Körper sitzen ohne aber zu drücken. Außerdem sollten die Auflageflächen einigermaßen gut belüftet sein, sonst wirds mir nämlich zu warm.
Rock'n Roll - da ist Bewegung drin

Ha, ich kann mich sogar ausgiebig schütteln, ohne das die Taschen verrutschen

Robustheit
Natürlich sollen die Taschen leicht sein, is klar. Doch es hilft nix wenn die Teile sich bei dem ersten Anflug von Spaß in Wohlgefallen zerlegen. Denn auch wenn ich es eigentlich nicht soll, tobe ich hin und wieder schon recht Vergnügt durch die Welt, und auf empfindliche Taschen will ich dann nicht aufpassen. Achte also auf stabile Materialien und eine gute Verarbeitung.
DAS sollten sie locker abkönnen...

Und das...

Und auch Unterholz darf den Taschen nix anhaben...

Wasserdichtigkeit
Ich bin eine Wasserratte! Ob ohne Taschen...

... oder mit Taschen

Trotzdem muss die Tasche selber nicht wasserdicht sein, das wiegt nämlich nur. Wichtig ist ein Wasserablauf, falls es mal regnet oder ich doch mit Tasche ins Wasser springe. Außerdem sollte das Futter wasserdicht verpackt sein. Dafür reichen leichte Beutel aus Cuben oder Silnylon, die sich wasserdicht verschließen lassen. Der Unterschied zwischen wasserdicht und nicht wasserdicht liegt bei Hundepacktaschen etwa bei 70% Mehrgewicht!
Wasser und Futter
Wichtig ist, das sich immer genug trinke. Tue ich das nicht bin ich grummelig und habe keine Lust mich zu bewegen. Achte also immer drauf, dass dein Hund genügend Wasser bekommt. Beim Futter ist es ebenso - wenn ich mich mehr bewege, benötige ich auch mehr Energie. Sorge als für eine ausreichende Energieversorgung unterwegs.
Wasser
Morgens bekomme ich ganz wenig Hundefutter mit viel Wasser. Und obwohl ich gar keinen richtigen Durst habe, mache ich den Napf leer. Das sorgt für einen guten "Anfangswasserpegel" bei mir. Unterwegs nehme ich jede Gelegenheit wahr um zu Trinken, wenn Du mir genug Zeit dafür gibst - was ich unterwegs trinke, muss ich (oder Du) nicht mitnehmen! In meinem Gepäck befindet sich außerdem eine leichte Faltflasche, in die man auch nicht ganz sauberes Wasser zum Transport füllen kann. So ist eigentlich für jeden Fall vorgesorgt.
Futter
Beim Futter lässt sich Gewicht sparen, wenn man zB hochenergetisches Welpenfutter kauft. Das ist zwar auf lange Sicht nicht gesund für mich, aber einen überschaubaren Zeitraum kann ich das gut vertragen. Um meinen Kalorienbedarf zu decken, benötige ich davon nämlich deutlich weniger als von meinem herkömmlichen Futter.
Als Napf haben sich ganz leichte Schüsselchen bewährt, die sich zusammenfalten lassen.
Was auch toll ist: ich darf immer die Packungen von Q's Gefriergetrocknetem ablecken

Schlafen
Wenn es sein muss, schlafe ich bis zu 20 Stunden. Manchmal bin ich so müde, dass mir selbst ein Glas Honig egal ist (solange ich meinen Kuschelstock habe)

Wenn ich mich einen ganzen Tag bewegt habe, bin ich ebenso erledigt wie Q. Und genau wie er, mag ich es kuschelig warm, immerhin tanke auch ich durch ausreichend Schlaf Energie. Mir reicht hierbei eine leichte EVA-Matte, die sich klein zusammenfalten lässt. Auf meine Größe zurechtgeschnitten wiegt sie keine 100 Gramm. Wenn ich nass bin finde ich es super erst abgetrocknet und dann in eine warme Decke eingewickelt zu werden. Hierzu eignen sich ganz leichte Fleecedecken oder die nicht benötigte Isobekleidung von Q

Bin ich sauber, dann nimmt mich Q mit unter sein Quilt oder Schlafsack. Das spart eine Fleecedecke oder sonstige Extra-Iso. Im Sommer kann ich mich aber auch einfach so hinlegen und schlafe recht entspannt.

Wenn Du deinen Hund in deinem Zelt schlafen lässt, dann sieh zu dass es groß genug ist. Wenn wir uns nicht bewegen können, gucken wir nämlich traurig

Unter einem Tarp fühle ich mich sehr wohl, denn da kann ich alles um mich herum beobachten, liege trocken und habe genügend Platz

Prinzipiell sind wir aber nicht wählerisch und nehmen das erstbeste Kuschelige. Und wenn wir liegen, dann liegen wir...

... und eigentlich schlafe ich überall ;)

Spielzeug
Nun wirds speziell, denn ich liebe meine Spielsachen. Stöckchen sind zwar super, ein Bällchen ist aber besser.

Wir haben eigentlich immer ein Spielzeug dabei, meist einen leichten Ball. Den kenne ich, und wo er ist fühle ich mich zu Hause. Außerdem kann man so auch spielen wo es keine Stöckchen gibt. Das Gewicht ist es wert, Du wirst sehen...
Das bin ich mit meinem leichten Outdoorschwein

Hund nimmt was er bekommt - manchmal tuts auch ein Stöckchen

Erste Hilfe
Passieren kann immer etwas, und statt großartiger Erste Hilfe-Packs für mich empfehle ich einen entsprechenden Kurs für Mensch UND Tier. Mund zu Schnauze-Beatmung ist zwar richtig doof, aber im Notfall ist man vorbereitet - und Wissen wiegt halt erstmal gar nix. Weiterhin ergänzt Du dein eigenen Erste Hilfe-Set um
- ein Thermometer
- selbstkühlende Pads oder Kompressen (Link)
- eine Zeckenzange
- Schere und Pinzette
Damit bist Du auf die kleineren Dinge vorbereitet und kannst Kleinigkeiten selber versorgen. Denke daran die zusätzlichen Dinge NICHT in meinen Packtaschen zu lassen, sondern sie selber zu tragen. Denn wenn mir etwas passiert besteht auch die Möglichkeit, dass ich meine Packtaschen verloren habe! Da gilt natürlich auch für Hunde- und Impfpässe oder andere Dokumente die Du für deinen Hund brauchst.
Kleinkram
Wichtig finde ich noch eine kleine leichte Fellbürste. Erstmal mag ich es gebürstet zu werden, und dem Fell schadet es auch nicht, wenn Du gelegentlich Ungeziefer oder Schmutz heraus kämmst. Ein leichter Kamm (ca. 25 Gramm) ist hier auch ausreichend.
Wir haben viel zu tun, packen wir's an...

Weiterhin ist es schlau ein leichtes Handtuch dabei zu haben. So kannst Du deinen Hund stets abtrocknen bevor ihr schlafen geht. Das wiegt nicht viel und hilft ihm gesund zu bleiben, besonders wenn wir wieder bis über die Ohren im Schnee gesteckt haben

Als Leine reicht ein kurzes Stück Reepschnur oder Dyneema. An ein Ende kommt ein leichter Alu-Karabiner, an das andere Ende eine Schlaufe. Leichter ist es natürlich wenn Dein Hund gut hört und Du keine Leine benötigst - das wiegt nämlich nix.
Zusammenfassend
Es ist eigentlich egal was Du mitnimmst, wir sind happy wenn wir mit dabei sind - egal was wir auf dem Buckel haben. Allerdings machst Du uns das Outdoor-Leben sehr viel leichter, wenn Du unser Gepäck ebenso optimierst wie Du es auch bei deinem eigenen machst. Ganz toll ist es natürlich wenn Du unseren Kram trägst, aber das ist wohl zu viel verlangt ;)
So, das wars erstmal. Gute Taschen, leichtes Futter und eine stete Wasserversorgung sowie ein geruhsamer Schlaf, und wir sind sie besten Reisepartner. Einfach, oder?
Also, das bin ich - Nana. 5 Jahre jung und ein Mädchen ;)
Ich mache gerne Urlaub, aber...
Ich liebe Urlaub, dabei ist es völlig egal ob nur "um den Block" oder für mehrere Tage - Hauptsache draussen. Dabei kann ich mein Herrchen unterstützen, denn auch ich kann tragen. Okay, ich mache es nicht gerne, aber ich kann es. Wichtig sind hierbei eigentlich drei Dinge:
- Meine Tragetaschen
- Futter und Wasser
- Mein Schlaf
Das sind meine großen Drei, und natürlich kommen noch Dinge wie Erste Hilfe, mein Beautycase oder Spielzeug hinzu, aber wichtig sind die großen Drei.
Wieviel darf ich tragen? Ich wiege ca. 30 Kilo und darf davon maximal 15 % als Gepäck tragen, besser nur 10 %. Das sind runde 4 Kilo. Andere Hunde können mehr, für mich sind aber 4 - 4,5 Kilo das Äußerste. Allerdings reicht das auch, denn die Taschen wiegen etwa 550 Gramm, pro Tag brauche ich 300 Gramm Futter und Matte und Kleinkram wiegen zusammen etwa 400 Gramm. Ich kann also für eine gute Woche Futter tragen!
Tragetaschen
Als Q das erste Mal mit den Tragetaschen angekommen ist dachte ich er spinnt! Sowas soll ich tragen? Panik, hechel... und was sollen die anderen Hunde denken?! Außerdem sind sie rot, das ist doch keine Farbe für einen Golden Retriever! Nachdem ich sie dann anprobiert hatte wars aber gar nicht mehr so schlimm.
Ich trage übrigens die Taschen von Globetrotter - etwa 550 Gramm in Größe M. Es gibt auch noch andere Hersteller mit ihren individuellen Vor- und Nachteilen. Ben zB trägt welche von Ruff Wear
Guter Sitz
Das A und O ist der Sitz der Packtaschen. Bei mir ist das leider recht schwierig, weil ich recht dichtes und langes Fell habe auf dem die Tasche herumrutscht. Am besten gehst Du zu einem Händler der unterschiedliche Modelle vorrätig hat und gehst mit gefüllten Tasche eine Runde um den Block. Ein unpraktisches Handling oder schlechter Sitz macht sich meist sofort bemerkbar. Sie sollten das Gewicht gut verteilen und nicht eng am Körper sitzen ohne aber zu drücken. Außerdem sollten die Auflageflächen einigermaßen gut belüftet sein, sonst wirds mir nämlich zu warm.
Rock'n Roll - da ist Bewegung drin
Ha, ich kann mich sogar ausgiebig schütteln, ohne das die Taschen verrutschen
Robustheit
Natürlich sollen die Taschen leicht sein, is klar. Doch es hilft nix wenn die Teile sich bei dem ersten Anflug von Spaß in Wohlgefallen zerlegen. Denn auch wenn ich es eigentlich nicht soll, tobe ich hin und wieder schon recht Vergnügt durch die Welt, und auf empfindliche Taschen will ich dann nicht aufpassen. Achte also auf stabile Materialien und eine gute Verarbeitung.
DAS sollten sie locker abkönnen...
Und das...
Und auch Unterholz darf den Taschen nix anhaben...
Wasserdichtigkeit
Ich bin eine Wasserratte! Ob ohne Taschen...
... oder mit Taschen
Trotzdem muss die Tasche selber nicht wasserdicht sein, das wiegt nämlich nur. Wichtig ist ein Wasserablauf, falls es mal regnet oder ich doch mit Tasche ins Wasser springe. Außerdem sollte das Futter wasserdicht verpackt sein. Dafür reichen leichte Beutel aus Cuben oder Silnylon, die sich wasserdicht verschließen lassen. Der Unterschied zwischen wasserdicht und nicht wasserdicht liegt bei Hundepacktaschen etwa bei 70% Mehrgewicht!
Wasser und Futter
Wichtig ist, das sich immer genug trinke. Tue ich das nicht bin ich grummelig und habe keine Lust mich zu bewegen. Achte also immer drauf, dass dein Hund genügend Wasser bekommt. Beim Futter ist es ebenso - wenn ich mich mehr bewege, benötige ich auch mehr Energie. Sorge als für eine ausreichende Energieversorgung unterwegs.
Wasser
Morgens bekomme ich ganz wenig Hundefutter mit viel Wasser. Und obwohl ich gar keinen richtigen Durst habe, mache ich den Napf leer. Das sorgt für einen guten "Anfangswasserpegel" bei mir. Unterwegs nehme ich jede Gelegenheit wahr um zu Trinken, wenn Du mir genug Zeit dafür gibst - was ich unterwegs trinke, muss ich (oder Du) nicht mitnehmen! In meinem Gepäck befindet sich außerdem eine leichte Faltflasche, in die man auch nicht ganz sauberes Wasser zum Transport füllen kann. So ist eigentlich für jeden Fall vorgesorgt.
Futter
Beim Futter lässt sich Gewicht sparen, wenn man zB hochenergetisches Welpenfutter kauft. Das ist zwar auf lange Sicht nicht gesund für mich, aber einen überschaubaren Zeitraum kann ich das gut vertragen. Um meinen Kalorienbedarf zu decken, benötige ich davon nämlich deutlich weniger als von meinem herkömmlichen Futter.
Als Napf haben sich ganz leichte Schüsselchen bewährt, die sich zusammenfalten lassen.
Was auch toll ist: ich darf immer die Packungen von Q's Gefriergetrocknetem ablecken
Schlafen
Wenn es sein muss, schlafe ich bis zu 20 Stunden. Manchmal bin ich so müde, dass mir selbst ein Glas Honig egal ist (solange ich meinen Kuschelstock habe)
Wenn ich mich einen ganzen Tag bewegt habe, bin ich ebenso erledigt wie Q. Und genau wie er, mag ich es kuschelig warm, immerhin tanke auch ich durch ausreichend Schlaf Energie. Mir reicht hierbei eine leichte EVA-Matte, die sich klein zusammenfalten lässt. Auf meine Größe zurechtgeschnitten wiegt sie keine 100 Gramm. Wenn ich nass bin finde ich es super erst abgetrocknet und dann in eine warme Decke eingewickelt zu werden. Hierzu eignen sich ganz leichte Fleecedecken oder die nicht benötigte Isobekleidung von Q
Bin ich sauber, dann nimmt mich Q mit unter sein Quilt oder Schlafsack. Das spart eine Fleecedecke oder sonstige Extra-Iso. Im Sommer kann ich mich aber auch einfach so hinlegen und schlafe recht entspannt.
Wenn Du deinen Hund in deinem Zelt schlafen lässt, dann sieh zu dass es groß genug ist. Wenn wir uns nicht bewegen können, gucken wir nämlich traurig
Unter einem Tarp fühle ich mich sehr wohl, denn da kann ich alles um mich herum beobachten, liege trocken und habe genügend Platz
Prinzipiell sind wir aber nicht wählerisch und nehmen das erstbeste Kuschelige. Und wenn wir liegen, dann liegen wir...
... und eigentlich schlafe ich überall ;)
Spielzeug
Nun wirds speziell, denn ich liebe meine Spielsachen. Stöckchen sind zwar super, ein Bällchen ist aber besser.
Wir haben eigentlich immer ein Spielzeug dabei, meist einen leichten Ball. Den kenne ich, und wo er ist fühle ich mich zu Hause. Außerdem kann man so auch spielen wo es keine Stöckchen gibt. Das Gewicht ist es wert, Du wirst sehen...
Das bin ich mit meinem leichten Outdoorschwein
Hund nimmt was er bekommt - manchmal tuts auch ein Stöckchen
Erste Hilfe
Passieren kann immer etwas, und statt großartiger Erste Hilfe-Packs für mich empfehle ich einen entsprechenden Kurs für Mensch UND Tier. Mund zu Schnauze-Beatmung ist zwar richtig doof, aber im Notfall ist man vorbereitet - und Wissen wiegt halt erstmal gar nix. Weiterhin ergänzt Du dein eigenen Erste Hilfe-Set um
- ein Thermometer
- selbstkühlende Pads oder Kompressen (Link)
- eine Zeckenzange
- Schere und Pinzette
Damit bist Du auf die kleineren Dinge vorbereitet und kannst Kleinigkeiten selber versorgen. Denke daran die zusätzlichen Dinge NICHT in meinen Packtaschen zu lassen, sondern sie selber zu tragen. Denn wenn mir etwas passiert besteht auch die Möglichkeit, dass ich meine Packtaschen verloren habe! Da gilt natürlich auch für Hunde- und Impfpässe oder andere Dokumente die Du für deinen Hund brauchst.
Kleinkram
Wichtig finde ich noch eine kleine leichte Fellbürste. Erstmal mag ich es gebürstet zu werden, und dem Fell schadet es auch nicht, wenn Du gelegentlich Ungeziefer oder Schmutz heraus kämmst. Ein leichter Kamm (ca. 25 Gramm) ist hier auch ausreichend.
Wir haben viel zu tun, packen wir's an...
Weiterhin ist es schlau ein leichtes Handtuch dabei zu haben. So kannst Du deinen Hund stets abtrocknen bevor ihr schlafen geht. Das wiegt nicht viel und hilft ihm gesund zu bleiben, besonders wenn wir wieder bis über die Ohren im Schnee gesteckt haben
Als Leine reicht ein kurzes Stück Reepschnur oder Dyneema. An ein Ende kommt ein leichter Alu-Karabiner, an das andere Ende eine Schlaufe. Leichter ist es natürlich wenn Dein Hund gut hört und Du keine Leine benötigst - das wiegt nämlich nix.
Zusammenfassend
Es ist eigentlich egal was Du mitnimmst, wir sind happy wenn wir mit dabei sind - egal was wir auf dem Buckel haben. Allerdings machst Du uns das Outdoor-Leben sehr viel leichter, wenn Du unser Gepäck ebenso optimierst wie Du es auch bei deinem eigenen machst. Ganz toll ist es natürlich wenn Du unseren Kram trägst, aber das ist wohl zu viel verlangt ;)
So, das wars erstmal. Gute Taschen, leichtes Futter und eine stete Wasserversorgung sowie ein geruhsamer Schlaf, und wir sind sie besten Reisepartner. Einfach, oder?
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UL-Szene
QBAK2010 Tag 20 - Ultraleichte Taschenlampen und Stirnlampen unterwegs
"Im Dunkeln ist gut Munkeln" sagt der Volksmund, doch wie schnell ist man irgendwo gegen gerannt. Also habe ich Marcel von ausgeruestet.com gefragt ob er etwas zum Thema "Licht unterwegs" schreibt. Marcel ist unbestritten DER Profi wenn es um Gadgets aller Art geht - besonders haben es ihm Signal-Pfeifen angetan, doch das hört er nicht gerne :D Ich freue mich sehr über seinen Beitrag und hoffe das Lampen-Dickicht etwas lichten zu können.
Licht auf Tour - ultraleichte Taschenlampen und Stirnlampen
Wirklich ultraleicht wäre es wohl komplett auf künstliche Lichtquellen zu verzichten und den Lauf- und Arbeitsryhtmus auf Tour an den natürlichen Tagesverlauf anzupassen. Bei Einbruch der Dunkelheit wird geschlafen und mit den ersten Sonnenstrahlen geht es wieder auf in den neuen Tag - in den meisten Fällen ist das jedoch nur schwer durchzuhalten.
Eine kleine Taschenlampe dabei zu haben macht also auch für ultraleicht Wanderer durchaus Sinn, um auf der Tour nicht orientierungslos im Dunklen zu stehen.
Auch wenn einige unter "Outdoor" Taschenlampe manchmal etwas a la Leistungsklasse "Flak-Scheinwerfer" verstehen, macht sowas nicht nur vom ultraleichten Standpunkt aus gesehen wenig Sinn. Vielmehr geht es darum einen möglichst brauchbaren Kompromiss aus Laufzeit, Leuchtkraft, Lebensdauer bei möglichst geringer Größe/Gewicht zu finden, so dass die Lampe für vielfältige Outdoor-Anwendungen effizient genutzt werden kann.
Viel wichtiger als maximale Helligkeit und hohe Reichweite ist meiner Erfahrung nach in der Praxis meist eh ein effizienter Modus bei niedriger bis mittlerer Lichtleistung.
Stirnlampe ist Trumpf
Eine Stirnlampe macht trotz des Mehrgewichts eines Stirnbandes etc. für den Outdoor-Einsatz am meisten Sinn. Es bewährt sich einfach die Hände für die vielfältigen Aufgaben und Anwendungen auf Tour frei zu haben. Zudem hat man immer dort Licht wo man auch gerade hinblickt. Falls das einmal doch nicht gewünscht sein sollte, kann man eine Stirnlampe natürlich genauso problemlos in der Hand tragen wie eine Stablampe. Die wenigen Gramm für ein Kopfband sind also gut investiert. Bei einigen Lampen lässt sich das Gewicht durch leichtere Bänder etc. auch noch etwas reduzieren.
LEDs sind Gegenwart und Zukunft
Statt empfindlicher Glühbirnchen kommen als Leuchtmittel - nicht nur aus Ultraleicht-Perspektive - eigentlich nur noch Leuchtdioden (LEDs) in Frage. Moderne LEDs sind sehr klein, energieeffizient (>200 Lumen/Watt), wartungsarm/robust (> 20.000h Lebensdauer) und inzwischen auch oftmals heller als viele konventionelle Leuchtmittel mit Glühfäden, wie sie früher in den meisten Taschenlampen verwendet wurden.
Das A und O - Stromversorgung
Ein wichtiger Punkt über den man sich bei der Wahl einer geeigneten Lichtquelle für ultraleichte Touren Gedanken machen sollte, ist die Energieversorgung. Hier sind vor allem Art und Länge der Tour zu Berücksichtigen, aber auch das eigene finanzielle Limit für Lampe und Zubehör.
Wiederaufladbare Akkus sind grundsätzlich als Energiequelle zu empfehlen. Sie sind umweltschonend, langfristig kostengünstig, erreichen hohe Kapazitäten und sind in der Spannung auch bei anhaltender Belastung stabil. Auf langen Touren mit gelegentlicher Stromversorgung bzw. Solarladern etc. amortisiert sich oft das Gewicht von einem zusätzlichen Ladegerät im Rucksack. In vielen Fällen lässt sich ein Lader auch noch für andere Geräte wie Digitalkamera, Handy, GPS etc. einsetzen und so frei nach dem "dual use"-Gedanken auch wieder etwas Gewicht einsparen.
Spezielle (Solar-)Ladegeräte lohnen sich jedoch hinsichtlich des Gewichts als auch finanziell meist nur auf sehr langen Touren ohne Einkaufsmöglichkeiten, anderenfalls fährt man mit einem zusätzlichen Satz Reservebatterien/-akkus besser.
Unterwegs Batterien nachkaufen ist natürlich ebenfalls möglich, aber nur wenn die Lampe auch mit weit verbreiteten Batterietypen, wie z.B. AA-Zellen, betrieben werden kann. Auch das sollte man bei der Wahl der Lampe mit berücksichtigen.
Da bei vielen LED Lampen inzwischen Laufzeiten von >100h (je nach Helligkeit und Energiequelle) möglich sind, genügt bei kurzen bis mittleren Touren oft auch schon ein einziger Satz Batterien/Akkus.
Wer seine Lampe auch im kalten Winter einsetzen möchte, sollte außerdem auf eine tieftemperaturfeste Energiequelle achten. Normale Alkali-Mangan-Batterien und viele NiMH-Akkus versagen bei Kälte, hier sollte man alternativ zu Lithium-Batterien/Akkus greifen, auch wenn diese teuerer und weniger verbreitet sind.
Akkutipp: Als erstaunlich tieftemperaturfest haben sich auch die Sanyo Eneloops ewiesen. Aber nicht nur dewegen sind diese speziellen NiMH-Akkus mit geringer Selbstentladung übrigens eine absolute Empfehlung für Akkus der Bauform AA (Mignon) oder AAA (Micro).
Helligkeit ist nicht alles...
Weitere Kriterien auf die man außerdem bei einer Lampe achten sollte sind unter anderem Helligkeit, Leuchtweite, Abtrahlverhalten, Lichtfarbe, Laufzeit, Bedienung, Leuchtstufen sowie die Tauglichkeit für den Outdoor Einsatz (z.B.Wasserdichtigkeit etc.).
Verschiedene Leuchtstufen sind in jedem Fall sehr nützlich, um das Licht an unterschiedliche Anwendungen anzupassen. So kann man einerseits z.B. den Lagerplatz im Notfall hell erleuchten aber auch gemütlich und energiesparend im Zelt lesen, ohne sich gleich die Augen zu verblitzen.
Außerdem sollte eine Lampe in allen Situtationen gut und fehlerfrei zu bedienen sein, das betrifft einerseits die Belegung und Auswahl der Modi sowie aber auch die Bedienung mit Handschuhen oder nassen Fingern.
Viele preislich höher angesiedelten Taschenlampen verfügen zudem über eine Regelungelektronik, die über die gesamte Batterielaufzeit für konstante Lichtleistung sorgt. Ungeregelte Lampen haben auf dem Papier zwar längere Laufzeiten, brauchbares Licht hat man aber meist nur einen Bruchteil der angegeben Zeit. Meist verringert sich die Leuchtkraft schon nach wenigen Minuten Betriebsdauer recht deutlich.
Je nach persönlichen Anforderungen und Gewichtung der einzelnen Kriterien kommen ganz unterschiedliche Lampentypen in Frage. Einige, für gewichtsbewusste Wanderer interessante Lampen möchte ich allerdings doch kurz vorstellen.
Empfehlenswerte Lampen
bis 20g - Die MYOG Lösung (1-15€)
Extrem leicht, kostengünstig und beliebt sind mit Lithium-Knopfzellen (cr2016) betriebene Schlüsselbundlämpchen im Stil der Photon Micro Light. Das Gewicht liegt inkl. Batterien bei unter 20g. Mit einem Tanka und etwas Gummiband lassen sich diese Schlüsselbundlampen auch problemlos in eine MYOG Stirnlampe verwandeln. Einige Modelle verfügen außerdem über unterschiedliche Leuchtmodi, Dimmfunktionen und diverses Zubehör.
Die kleinen Schlüsselbundlampen eigenen sich natürlich nur zur Ausleuchtung des Nahbereichs, für ultraleichte Wochenend- und Hüttentouren im Sommer ist das aber meist völlig ausreichend.

Eine interessante MYOG-Lösung hat der Laufbursche in seinem Blog vorgestellt.
bis 50g - Leicht und Smart (25-30€)
Schon etwas leistungsstärker sind Lampen des Kalibers Petzl E+Lite oder Mammut S-Flex. Diese sind durchaus schon als vollwertige outdoor Stirnlampen zu bezeichnen und sogar mit Features, wie Rotlicht, Blinkmodi und verschiedenen Leuchtstufen ausgestattet. Die Petzl E+Lite erlaubt diverse Trageoptionen bzw. Verstellmöglichkeiten, verfügt über eine Signalpfeife, leuchtet etwa 40 Stunden und wiegt unter 30g. Zum Betrieb werden 2 Lithium-Knopfzellen vom Typ cr2032 benötigt.

Eine Alternative zur E+Lite ist die neue S-Flex Stirnlampe von Mammut. Sie deckt mit vergleichbaren Leuchtfunktionen aber etwas mehr Leistung bei ca. 50g Gewicht und etwa 30 Stunden Laufzeit einen ähnlichen Anwendungsbereich ab, kann jedoch mit einer günstigen und weit verbreiteten AA Zelle betrieben werden.
bis 100g - Die Mittelklasse (40-80€)
Lange Laufzeiten sowie deutlich mehr Leistung und Funktionen bieten Stirnlampen wie die bekannte Petzl Tikka XP 2 oder auch die frisch überarbeitete Black Diamond Spot. Beide Lampen benötigen 3 AAA-Batterien und wiegen mit Batterien jeweils knapp unter 90g.
Die Tikka XP 2 kann neuerdings durch den optional oder im Set erhältlichen Core Lithium Akku zusätzlich aufgewertet werden. Der 900mAh starke Lithium-Akku kann über einen USB Port geladen und zudem auch individuell programmiert werden.

Die noch etwas leistungsstärkere und recht preisgünstige Black Diamond Spot wurde kürzlich komplett überarbeitet und verfügt nun über einige interessante Features wie stufenlose Dimmung, Batteriestandsanzeige, Tastensperre, sowie verbesserte Lichtmodi bzw. Ausleuchtung.
Besonders erwähnenswert sind außerdem noch die Stirnlampen des Herstellers Zebralight. Insbesondere das Modell H51/H31 kann durch hohe Lichtleistung (bis 220 Lumen), lange Laufzeit (max. 16-21 Tage) und ein sinnvolles Bedienkonzept bzw. Modi Zusammenstellung überzeugen. Die H31 wird mit einer cr123 Lithium Zelle betrieben und wiegt etwa 55g. Die etwas größere H51 benötigt eien einzelne AA Zelle und wiegt komplett etwa 85g.

Wer eine potente Stirnlampe sucht, sollte sich die Zebralights unbedingt einmal genauer anschauen!
über 100g - Die Leistungträger (80-100€ +)
Für den dunklen Winter darf es ruhig mal etwas heller sein, das bedeutet aber auch mehr Gewicht und höhere Preise. Auf dem Markt befinden sich auch einige leistungsstarke Lampen insb. aus dem Bereich der Höhlenforschung, die jedoch aufgrund ihres Gewichts von 300-500g für ultraleicht Wanderer kaum in Frage kommen.
Wer etwas ambitionierter ist und die Investition in bzw. den Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus und Ladegeräten nicht scheut, findet auch als gewichtsbewusster Wanderer einige leistungsstarke Strinlampen z.B. für den Einsatz bei kalten und dunklen Winter Touren.
Hier seien z.B. die Zebralight H60 oder die noch recht neue Spark ST6 Serie genannt, die teilweise Lichtleistungen jenseits der 300 Lumen erreichen. Beide Lampen werden mit so genannten 18650er Li-Ion Akkus betrieben. Diese Akkus werden sonst z.B. in Notebook Akkus verwendet, sind aber auch für leistungsstarke Taschenlampen eine ideale Energiequelle; mit einer Spannung von 3,7V-4,2V bei Kapazitäten >2400mAh wahrscheinlich zur Zeit sogar die effizienteste Stromversorgung für Taschenlampen.
Licht auf Tour - ultraleichte Taschenlampen und Stirnlampen
Wirklich ultraleicht wäre es wohl komplett auf künstliche Lichtquellen zu verzichten und den Lauf- und Arbeitsryhtmus auf Tour an den natürlichen Tagesverlauf anzupassen. Bei Einbruch der Dunkelheit wird geschlafen und mit den ersten Sonnenstrahlen geht es wieder auf in den neuen Tag - in den meisten Fällen ist das jedoch nur schwer durchzuhalten.
Eine kleine Taschenlampe dabei zu haben macht also auch für ultraleicht Wanderer durchaus Sinn, um auf der Tour nicht orientierungslos im Dunklen zu stehen.
Auch wenn einige unter "Outdoor" Taschenlampe manchmal etwas a la Leistungsklasse "Flak-Scheinwerfer" verstehen, macht sowas nicht nur vom ultraleichten Standpunkt aus gesehen wenig Sinn. Vielmehr geht es darum einen möglichst brauchbaren Kompromiss aus Laufzeit, Leuchtkraft, Lebensdauer bei möglichst geringer Größe/Gewicht zu finden, so dass die Lampe für vielfältige Outdoor-Anwendungen effizient genutzt werden kann.
Viel wichtiger als maximale Helligkeit und hohe Reichweite ist meiner Erfahrung nach in der Praxis meist eh ein effizienter Modus bei niedriger bis mittlerer Lichtleistung.
Stirnlampe ist Trumpf
Eine Stirnlampe macht trotz des Mehrgewichts eines Stirnbandes etc. für den Outdoor-Einsatz am meisten Sinn. Es bewährt sich einfach die Hände für die vielfältigen Aufgaben und Anwendungen auf Tour frei zu haben. Zudem hat man immer dort Licht wo man auch gerade hinblickt. Falls das einmal doch nicht gewünscht sein sollte, kann man eine Stirnlampe natürlich genauso problemlos in der Hand tragen wie eine Stablampe. Die wenigen Gramm für ein Kopfband sind also gut investiert. Bei einigen Lampen lässt sich das Gewicht durch leichtere Bänder etc. auch noch etwas reduzieren.
LEDs sind Gegenwart und Zukunft
Statt empfindlicher Glühbirnchen kommen als Leuchtmittel - nicht nur aus Ultraleicht-Perspektive - eigentlich nur noch Leuchtdioden (LEDs) in Frage. Moderne LEDs sind sehr klein, energieeffizient (>200 Lumen/Watt), wartungsarm/robust (> 20.000h Lebensdauer) und inzwischen auch oftmals heller als viele konventionelle Leuchtmittel mit Glühfäden, wie sie früher in den meisten Taschenlampen verwendet wurden.
Das A und O - Stromversorgung
Ein wichtiger Punkt über den man sich bei der Wahl einer geeigneten Lichtquelle für ultraleichte Touren Gedanken machen sollte, ist die Energieversorgung. Hier sind vor allem Art und Länge der Tour zu Berücksichtigen, aber auch das eigene finanzielle Limit für Lampe und Zubehör.
Wiederaufladbare Akkus sind grundsätzlich als Energiequelle zu empfehlen. Sie sind umweltschonend, langfristig kostengünstig, erreichen hohe Kapazitäten und sind in der Spannung auch bei anhaltender Belastung stabil. Auf langen Touren mit gelegentlicher Stromversorgung bzw. Solarladern etc. amortisiert sich oft das Gewicht von einem zusätzlichen Ladegerät im Rucksack. In vielen Fällen lässt sich ein Lader auch noch für andere Geräte wie Digitalkamera, Handy, GPS etc. einsetzen und so frei nach dem "dual use"-Gedanken auch wieder etwas Gewicht einsparen.
Spezielle (Solar-)Ladegeräte lohnen sich jedoch hinsichtlich des Gewichts als auch finanziell meist nur auf sehr langen Touren ohne Einkaufsmöglichkeiten, anderenfalls fährt man mit einem zusätzlichen Satz Reservebatterien/-akkus besser.
Unterwegs Batterien nachkaufen ist natürlich ebenfalls möglich, aber nur wenn die Lampe auch mit weit verbreiteten Batterietypen, wie z.B. AA-Zellen, betrieben werden kann. Auch das sollte man bei der Wahl der Lampe mit berücksichtigen.
Da bei vielen LED Lampen inzwischen Laufzeiten von >100h (je nach Helligkeit und Energiequelle) möglich sind, genügt bei kurzen bis mittleren Touren oft auch schon ein einziger Satz Batterien/Akkus.
Wer seine Lampe auch im kalten Winter einsetzen möchte, sollte außerdem auf eine tieftemperaturfeste Energiequelle achten. Normale Alkali-Mangan-Batterien und viele NiMH-Akkus versagen bei Kälte, hier sollte man alternativ zu Lithium-Batterien/Akkus greifen, auch wenn diese teuerer und weniger verbreitet sind.
Akkutipp: Als erstaunlich tieftemperaturfest haben sich auch die Sanyo Eneloops ewiesen. Aber nicht nur dewegen sind diese speziellen NiMH-Akkus mit geringer Selbstentladung übrigens eine absolute Empfehlung für Akkus der Bauform AA (Mignon) oder AAA (Micro).
Helligkeit ist nicht alles...
Weitere Kriterien auf die man außerdem bei einer Lampe achten sollte sind unter anderem Helligkeit, Leuchtweite, Abtrahlverhalten, Lichtfarbe, Laufzeit, Bedienung, Leuchtstufen sowie die Tauglichkeit für den Outdoor Einsatz (z.B.Wasserdichtigkeit etc.).
Verschiedene Leuchtstufen sind in jedem Fall sehr nützlich, um das Licht an unterschiedliche Anwendungen anzupassen. So kann man einerseits z.B. den Lagerplatz im Notfall hell erleuchten aber auch gemütlich und energiesparend im Zelt lesen, ohne sich gleich die Augen zu verblitzen.
Außerdem sollte eine Lampe in allen Situtationen gut und fehlerfrei zu bedienen sein, das betrifft einerseits die Belegung und Auswahl der Modi sowie aber auch die Bedienung mit Handschuhen oder nassen Fingern.
Viele preislich höher angesiedelten Taschenlampen verfügen zudem über eine Regelungelektronik, die über die gesamte Batterielaufzeit für konstante Lichtleistung sorgt. Ungeregelte Lampen haben auf dem Papier zwar längere Laufzeiten, brauchbares Licht hat man aber meist nur einen Bruchteil der angegeben Zeit. Meist verringert sich die Leuchtkraft schon nach wenigen Minuten Betriebsdauer recht deutlich.
Je nach persönlichen Anforderungen und Gewichtung der einzelnen Kriterien kommen ganz unterschiedliche Lampentypen in Frage. Einige, für gewichtsbewusste Wanderer interessante Lampen möchte ich allerdings doch kurz vorstellen.
Empfehlenswerte Lampen
bis 20g - Die MYOG Lösung (1-15€)
Extrem leicht, kostengünstig und beliebt sind mit Lithium-Knopfzellen (cr2016) betriebene Schlüsselbundlämpchen im Stil der Photon Micro Light. Das Gewicht liegt inkl. Batterien bei unter 20g. Mit einem Tanka und etwas Gummiband lassen sich diese Schlüsselbundlampen auch problemlos in eine MYOG Stirnlampe verwandeln. Einige Modelle verfügen außerdem über unterschiedliche Leuchtmodi, Dimmfunktionen und diverses Zubehör.
Die kleinen Schlüsselbundlampen eigenen sich natürlich nur zur Ausleuchtung des Nahbereichs, für ultraleichte Wochenend- und Hüttentouren im Sommer ist das aber meist völlig ausreichend.
Eine interessante MYOG-Lösung hat der Laufbursche in seinem Blog vorgestellt.
bis 50g - Leicht und Smart (25-30€)
Schon etwas leistungsstärker sind Lampen des Kalibers Petzl E+Lite oder Mammut S-Flex. Diese sind durchaus schon als vollwertige outdoor Stirnlampen zu bezeichnen und sogar mit Features, wie Rotlicht, Blinkmodi und verschiedenen Leuchtstufen ausgestattet. Die Petzl E+Lite erlaubt diverse Trageoptionen bzw. Verstellmöglichkeiten, verfügt über eine Signalpfeife, leuchtet etwa 40 Stunden und wiegt unter 30g. Zum Betrieb werden 2 Lithium-Knopfzellen vom Typ cr2032 benötigt.
Eine Alternative zur E+Lite ist die neue S-Flex Stirnlampe von Mammut. Sie deckt mit vergleichbaren Leuchtfunktionen aber etwas mehr Leistung bei ca. 50g Gewicht und etwa 30 Stunden Laufzeit einen ähnlichen Anwendungsbereich ab, kann jedoch mit einer günstigen und weit verbreiteten AA Zelle betrieben werden.
bis 100g - Die Mittelklasse (40-80€)
Lange Laufzeiten sowie deutlich mehr Leistung und Funktionen bieten Stirnlampen wie die bekannte Petzl Tikka XP 2 oder auch die frisch überarbeitete Black Diamond Spot. Beide Lampen benötigen 3 AAA-Batterien und wiegen mit Batterien jeweils knapp unter 90g.
Die Tikka XP 2 kann neuerdings durch den optional oder im Set erhältlichen Core Lithium Akku zusätzlich aufgewertet werden. Der 900mAh starke Lithium-Akku kann über einen USB Port geladen und zudem auch individuell programmiert werden.

Die noch etwas leistungsstärkere und recht preisgünstige Black Diamond Spot wurde kürzlich komplett überarbeitet und verfügt nun über einige interessante Features wie stufenlose Dimmung, Batteriestandsanzeige, Tastensperre, sowie verbesserte Lichtmodi bzw. Ausleuchtung.
Besonders erwähnenswert sind außerdem noch die Stirnlampen des Herstellers Zebralight. Insbesondere das Modell H51/H31 kann durch hohe Lichtleistung (bis 220 Lumen), lange Laufzeit (max. 16-21 Tage) und ein sinnvolles Bedienkonzept bzw. Modi Zusammenstellung überzeugen. Die H31 wird mit einer cr123 Lithium Zelle betrieben und wiegt etwa 55g. Die etwas größere H51 benötigt eien einzelne AA Zelle und wiegt komplett etwa 85g.
Wer eine potente Stirnlampe sucht, sollte sich die Zebralights unbedingt einmal genauer anschauen!
über 100g - Die Leistungträger (80-100€ +)
Für den dunklen Winter darf es ruhig mal etwas heller sein, das bedeutet aber auch mehr Gewicht und höhere Preise. Auf dem Markt befinden sich auch einige leistungsstarke Lampen insb. aus dem Bereich der Höhlenforschung, die jedoch aufgrund ihres Gewichts von 300-500g für ultraleicht Wanderer kaum in Frage kommen.
Wer etwas ambitionierter ist und die Investition in bzw. den Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus und Ladegeräten nicht scheut, findet auch als gewichtsbewusster Wanderer einige leistungsstarke Strinlampen z.B. für den Einsatz bei kalten und dunklen Winter Touren.
Hier seien z.B. die Zebralight H60 oder die noch recht neue Spark ST6 Serie genannt, die teilweise Lichtleistungen jenseits der 300 Lumen erreichen. Beide Lampen werden mit so genannten 18650er Li-Ion Akkus betrieben. Diese Akkus werden sonst z.B. in Notebook Akkus verwendet, sind aber auch für leistungsstarke Taschenlampen eine ideale Energiequelle; mit einer Spannung von 3,7V-4,2V bei Kapazitäten >2400mAh wahrscheinlich zur Zeit sogar die effizienteste Stromversorgung für Taschenlampen.
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QBAK2010 Tag 19 - Elektronik unterwegs
Die Errungenschaften der Technik sind etwas Tolles - überall telefonieren, ganze Plattensammlungen auf streichholzschachtelgroßen Musicplayern oder haufenweise Landkarten auf kleinen GPS-Geräten. Wir haben uns dran gewöhnt, und natürlich muss auch der UL-Wanderer unterwegs nicht darauf verzichten...
Was man braucht...
Was man wirklich unterwegs benötigt muss auch hier wieder jeder für sich wissen, allerdings gibt es durchaus mehrere Gründe sich gegen zu viel Elektrogelumpe "auf Tour" zu entscheiden.
Was man nicht braucht...
Schon mal drüber nachgedacht weniger mitzunehmen? Klar, sonst hättest Du nicht bis hierhin gelesen. Wenn Du über Elektrogeräte unterwegs nachdenkst, überlege dir gut ob sich deine Auswahl nicht auch durch leichtere Geräte ersetzen, oder eben ganz weglassen lässt. Beispiele...
Für was Du dich auch entscheidest, überlege dir gut ob Du es benötigst oder ob es auch ohne, oder zumindest leichter geht.
Batterien
Wichtig ist, dass Du dafür sorgst durchgängig die gleiche Energiequelle zu verwenden. Entweder also ein Solarpanel, mit dem sich die Geräte selber oder eben die Akkus aufladen lassen, oder Du entscheidest Dich für Geräte die den gleichen Typ Batterie verwenden - zB AA oder AAA. Auch die Bauart entscheidet über das Gewicht, so ist eine Lithium-Batterie zB eine sehr leichte Batterie.
Und nu?
Wie gesagt, es ist ein sehr individuelles Thema, und Du musst für dich entscheiden was dir wichtig ist. Im Folgenden die üblichen fünf großen Verdächtigen und ein paar leichte Alternativen.
Mobiltelefon
Wahrscheinlich möchtest Du ein Mobiltelefon mitnehmen, was auch durchaus Sinn macht. Wenn Du dir ein "Unterwegs-Telefon" zulegen möchtest hast Du zwei Möglichkeiten:
- leicht
- multifunktionell
Entweder Du entscheidest dich für ein besonders leichtes Telefon mit rund 70 Gramm oder ein Multifunktionsgerät, welches auch fotografieren, die Position bestimmen, Musik abspielen oder im Internet surfen kann. Ist es leistungsstark genug, sparst Du dir weitere Geräte und das Mehrgewicht rentiert sich.
Kamera
Okay, ohne hier einen Streit vom Zaun brechen zu wollen, aber ich bin mit kleinen Kameras durchaus recht zufrieden. Meine Panasonic FT2 ist bedingt wasser- und staubdicht sowie stoßgeschützt. Sie macht mit einer Akkuladung etwa 500 Bilder und die Bildqualität ist akzeptabel. Ich spare mir hier die schwere SLR, ich benötige keine extra Hülle und eigentlich kann ich auch auf einen Ersatzakku verzichten. Gewicht ca. 160 Gramm und für mich durchaus ausreichend.
Lampe
Ich hatte es ja oben schon kurz angerissen, Du brauchst wirklich keine schwere Stablampe. Durchgesetzt hat sich mittlerweile eine leichte Stirnlampe bei der Du stets die Hände frei hast. Das ist praktisch und muss, wie der Laufbursche zeigt, nicht mehr als 13 Gramm wiegen. Hier gibt es noch Alternativen mit 25 bis vielleicht 50 Gramm, die sich in Leuchtkraft oder Bauart unterscheiden, aber immer noch ausreichend leicht bei guter Leistung sind.
GPS
Wenn es ein GPS-Gerät sein muss, dann reicht vielleicht ein leichter GPS-Logger. Es gibt Geräte die bis zu 30 Tage deine Position aufzeichnen und keine 100 Gramm wiegen.
Eine Alternative stellt auch das Herauskopieren von Wanderkarten auf wasserfestes Papier da. Dabei entnimmt man dem Original-Kartenblatt nur die Ausschnitte, in denen man sich auch bewegen möchte. Das spart natürlich Gewicht, man ruiniert seine teuren Karten nicht und man kann abgegangene Teilstücke verbrennen oder als Klopapier benutzen ;) Natürlich bietet diese Variante keinerlei Möglichkeit zur Weg-Variation - auch irgendwie langweilig.
Ich bevorzuge richtige Karten und bin auch gerne bereit das Gewicht zu (er-)tragen. Außerdem habe ich einen GPS-Logger dabei - ich finde diese kleinen Teile recht praktisch bei der Wegrekonstruktion.
Mogst a Musi?
Musik ist super und den Soundtrack der Wanderung direkt im Ohr zu haben ist manchmal einfach toll. Die meisten MP3-Player sind von Natur aus recht leicht, so dass hier kaum Handlungsbedarf besteht. Versuche den leichtesten Player bei längster Laufzeit und Robustheit zu bekommen, dann sollte es passen.
Elektrofazit
Auch hier ergibt sich der Mittelweg wieder aus dem eigentlichen Bedarf und dem Machbaren. Maximaler Komfort bei minimalem Gewicht - was bei der übrigen Ausrüstung zählt, funktioniert natürlich auch bei der Elektronik unterwegs.
Versuche doch einfach einige kürzere Wanderungen ohne überflüssige Technik - vielleicht nur mit dem Fotoapparat oder nur dem Smartphone. Vielleicht reicht dir die Leistung ja und Du fragst dich, was Du vorher immer so mitgeschleppt hast.
Ich zumindest kann mich noch an Wanderungen ganz ohne Technik erinnern: Karte und Kompass, eine leichte öllampe und die alte Nikon FM2... Es ging auch und hat sogar richtig Spaß gemacht!
Was habt ihr denn so an elektronischen Helferlein dabei?
Was man braucht...
Was man wirklich unterwegs benötigt muss auch hier wieder jeder für sich wissen, allerdings gibt es durchaus mehrere Gründe sich gegen zu viel Elektrogelumpe "auf Tour" zu entscheiden.
- Gewicht - Die große Spiegelreflexkamera wiegt schnell 3-5 Kilo mit guten Optiken, die schwere Stablampe locker 500 Gramm, das GPS-Gerät 350 Gramm, unterschiedlichste Ersatzbatterien 200 Gramm. Sicher, dass Du das alles benötigst?
- Freiheit - Eigentlich wolltest Du ja raus in die Natur um die mal so richtig zu entspannen, den Alltag hinter dir zu lassen. Und dafür musst Du dich mit allerlei Elektronik abmühen? Sicher, dass es nicht auch ohne geht? Zumindest mit einem Teil dessen, was man gerne mitnehmen möchte?
- Stromversorgung - Um deine Geräte unterwegs mit Strom versorgen zu können, benötigst Du Energie, also meist Batterien oder Akkus. Je nach Temperatur und Gebrauch sind diese schnell leer und Du musst Ersatz dabei haben. Micro-, Mignon-, Baby-, Mono- oder 9-Volt-Block, die Auswahl ist riesig und natürlich nimmst Du leere Batterien wieder zurück um sie fachgerecht zu entsorgen.
- Nutzen - Benötigst Du wirklich alles was Du mitzunehmen gedenkst?.
Was man nicht braucht...
Schon mal drüber nachgedacht weniger mitzunehmen? Klar, sonst hättest Du nicht bis hierhin gelesen. Wenn Du über Elektrogeräte unterwegs nachdenkst, überlege dir gut ob sich deine Auswahl nicht auch durch leichtere Geräte ersetzen, oder eben ganz weglassen lässt. Beispiele...
- Lampe - Ich kann mir nicht vorstellen, für was man auf einer "normalen" Wanderung eine 40 cm-Stablampe benötigt. Vielleicht lässt sich das 500-Lumen-Monster ja durch eine leichte kleine Alternative ersetzen, die ihren Dienst aber genauso gut erfüllt. Der Laufbursche hat hier eine 13-Gramm-Alternative gebaut, die wahrscheinlich meist ausreicht.
- GPS - Benötigst Du wirklich ein schweres GPS-Gerät? Bist Du vielleicht auf einem Weg unterwegs, der so gut gekennzeichnet ist, dass Du auch ohne, oder mit Kartenmaterial auf Papier kopiert, zurecht kommst? Oder reicht vielleicht ein kleinerer GPS-Logger?
Für was Du dich auch entscheidest, überlege dir gut ob Du es benötigst oder ob es auch ohne, oder zumindest leichter geht.
Batterien
Wichtig ist, dass Du dafür sorgst durchgängig die gleiche Energiequelle zu verwenden. Entweder also ein Solarpanel, mit dem sich die Geräte selber oder eben die Akkus aufladen lassen, oder Du entscheidest Dich für Geräte die den gleichen Typ Batterie verwenden - zB AA oder AAA. Auch die Bauart entscheidet über das Gewicht, so ist eine Lithium-Batterie zB eine sehr leichte Batterie.
Und nu?
Wie gesagt, es ist ein sehr individuelles Thema, und Du musst für dich entscheiden was dir wichtig ist. Im Folgenden die üblichen fünf großen Verdächtigen und ein paar leichte Alternativen.
Mobiltelefon
Wahrscheinlich möchtest Du ein Mobiltelefon mitnehmen, was auch durchaus Sinn macht. Wenn Du dir ein "Unterwegs-Telefon" zulegen möchtest hast Du zwei Möglichkeiten:
- leicht
- multifunktionell
Entweder Du entscheidest dich für ein besonders leichtes Telefon mit rund 70 Gramm oder ein Multifunktionsgerät, welches auch fotografieren, die Position bestimmen, Musik abspielen oder im Internet surfen kann. Ist es leistungsstark genug, sparst Du dir weitere Geräte und das Mehrgewicht rentiert sich.
Kamera
Okay, ohne hier einen Streit vom Zaun brechen zu wollen, aber ich bin mit kleinen Kameras durchaus recht zufrieden. Meine Panasonic FT2 ist bedingt wasser- und staubdicht sowie stoßgeschützt. Sie macht mit einer Akkuladung etwa 500 Bilder und die Bildqualität ist akzeptabel. Ich spare mir hier die schwere SLR, ich benötige keine extra Hülle und eigentlich kann ich auch auf einen Ersatzakku verzichten. Gewicht ca. 160 Gramm und für mich durchaus ausreichend.
Lampe
Ich hatte es ja oben schon kurz angerissen, Du brauchst wirklich keine schwere Stablampe. Durchgesetzt hat sich mittlerweile eine leichte Stirnlampe bei der Du stets die Hände frei hast. Das ist praktisch und muss, wie der Laufbursche zeigt, nicht mehr als 13 Gramm wiegen. Hier gibt es noch Alternativen mit 25 bis vielleicht 50 Gramm, die sich in Leuchtkraft oder Bauart unterscheiden, aber immer noch ausreichend leicht bei guter Leistung sind.
GPS
Wenn es ein GPS-Gerät sein muss, dann reicht vielleicht ein leichter GPS-Logger. Es gibt Geräte die bis zu 30 Tage deine Position aufzeichnen und keine 100 Gramm wiegen.
Eine Alternative stellt auch das Herauskopieren von Wanderkarten auf wasserfestes Papier da. Dabei entnimmt man dem Original-Kartenblatt nur die Ausschnitte, in denen man sich auch bewegen möchte. Das spart natürlich Gewicht, man ruiniert seine teuren Karten nicht und man kann abgegangene Teilstücke verbrennen oder als Klopapier benutzen ;) Natürlich bietet diese Variante keinerlei Möglichkeit zur Weg-Variation - auch irgendwie langweilig.
Ich bevorzuge richtige Karten und bin auch gerne bereit das Gewicht zu (er-)tragen. Außerdem habe ich einen GPS-Logger dabei - ich finde diese kleinen Teile recht praktisch bei der Wegrekonstruktion.
Mogst a Musi?
Musik ist super und den Soundtrack der Wanderung direkt im Ohr zu haben ist manchmal einfach toll. Die meisten MP3-Player sind von Natur aus recht leicht, so dass hier kaum Handlungsbedarf besteht. Versuche den leichtesten Player bei längster Laufzeit und Robustheit zu bekommen, dann sollte es passen.
Elektrofazit
Auch hier ergibt sich der Mittelweg wieder aus dem eigentlichen Bedarf und dem Machbaren. Maximaler Komfort bei minimalem Gewicht - was bei der übrigen Ausrüstung zählt, funktioniert natürlich auch bei der Elektronik unterwegs.
Versuche doch einfach einige kürzere Wanderungen ohne überflüssige Technik - vielleicht nur mit dem Fotoapparat oder nur dem Smartphone. Vielleicht reicht dir die Leistung ja und Du fragst dich, was Du vorher immer so mitgeschleppt hast.
Ich zumindest kann mich noch an Wanderungen ganz ohne Technik erinnern: Karte und Kompass, eine leichte öllampe und die alte Nikon FM2... Es ging auch und hat sogar richtig Spaß gemacht!
Was habt ihr denn so an elektronischen Helferlein dabei?
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